Joe Biden

Joe Biden (offizielles Porträtfoto als Vizepräsident, 2013)
Unterschrift von Joe Biden

Joseph „Joe“ Robinette Biden, Jr. (Aussprache: [ˈd͡ʒoʊ̯zəf ˌɹɑbɪˈnɛt ˈbaɪ̯dən][1], * 20. November 1942 in Scranton, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und seit dem 20. Januar 2021 der 46. Präsident der Vereinigten Staaten.[2] Von 1973 bis 2009 gehörte er als Vertreter des Bundesstaates Delaware dem Senat der Vereinigten Staaten an. Von 2009 bis 2017 war er während der Amtszeit Barack Obamas der 47. Vizepräsident der Vereinigten Staaten.

Familie, Ausbildung und Beruf

Der Sohn von Joseph Robinette „Joe“ Biden, Sr. (1915–2002) und Catherine Eugenia „Jean“ Finnegan (1917–2010)[3] wuchs mit zwei Brüdern, James Brian und Francis W. Biden, und einer Schwester, Valerie (Biden) Owens, auf. Bidens Familie ist römisch-katholisch und irisch-amerikanischer Herkunft.[4] Als er zehn Jahre alt war, siedelte seine Familie nach Claymont in Delaware über, wo er im vorstädtischen New Castle County aufwuchs. Bidens Vater arbeitete als Autohändler. Im Jahr 1961 schloss Biden in Claymont die römisch-katholische Archmere Academy ab, 1965 graduierte er an der University of Delaware in Newark in den Schwerpunkten Geschichte und Politikwissenschaft. Er erhielt die Gesamtnote „C“ und wurde 506. von 688 Studenten.[5] Er erhielt 1968 am College of Law der Syracuse University den Juris Doctor. Er wurde 76. eines Jahrganges von 85 Teilnehmern.[5] Er arbeitete ab 1969 als Anwalt in Wilmington (Delaware). Ab 1991 lehrte er Verfassungsrecht an der Widener University School of Law.[6]

Am 27. August 1966 heiratete Biden seine College-Liebe Neilia Hunter in Skaneateles (Onondaga County). Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Joseph Robinette III (genannt „Beau“, 1969–2015), Robert Hunter (* 1970) und Naomi Christina (1971–1972). Am 18. Dezember 1972 kamen Neilia und Naomi bei einem Verkehrsunfall ums Leben, die beiden Söhne überlebten verletzt. Biden legte seinen Eid für den US-Senat im Januar 1973 an deren Krankenbett ab. Am 17. Juni 1977 heiratete Biden in New York City Jill Tracy Jacobs, mit der er die Tochter Ashley (* 1981) hat.[6] Am 30. Mai 2015 starb sein Sohn Beau an einem Gehirntumor.[7] Biden hat sieben Enkel.[8]

Politische Karriere bis zur Präsidentschaft

US-Senator für Delaware (1973–2009)

Senator Biden (links) mit seinem Kollegen Frank Church und dem ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat (1979)

Biden wurde in den Jahren 1968 bis 1969 erstmals politisch aktiv, da die Anwaltskanzleien, in denen er arbeitete, jeweils von aktiven Lokalpolitikern geführt wurden. Biden führt seine Registrierung als Unabhängiger darauf zurück, dass er sowohl den republikanischen Präsidenten Richard Nixon als auch den demokratischen Gouverneur Charles L. Terry nicht leiden konnte – letzterer hatte die Nationalgarde nach Rassismusunruhen in Wilmington patrouillieren lassen und war als „The Great Divider“ bekannt. Obwohl sich Biden selbst nicht in der Bürgerrechtsbewegung engagierte, nannte er sie immer wieder als einen Auslöser seiner Politisierung.[9]

Biden gewann sein erstes politisches Mandat, als er im November 1970 in den Rat des New Castle County gewählt wurde. Bei der Wahl zum US-Senat 1972 trat er gegen Cale Boggs an, der als ehemaliger Gouverneur Delawares und langjähriger republikanischer Vertreter des Bundesstaates ein etabliertes Profil hatte. Als einer der Jüngsten überhaupt siegte er mit 29 Jahren und vertrat ab 1973 bis zum Antritt der Vizepräsidentschaft 2009 den Bundesstaat Delaware im Senat der Vereinigten Staaten.[8] Dabei gewann er sechs Wiederwahlen. Als täglicher Bahnfahrer vertrat er im Senat die Interessen von Amtrak und sah sich als Interessenvertreter der Dover U.S. Airforce Base und der Hühnerverarbeitungsindustrie Delawares. Als Redner ist er bekannt für seine sprachgewandten und emotionalen, oft langen Reden. Viele Jahre saß er im United States Senate Committee on the Judiciary und United States Senate Committee on Foreign Relations. In letzterem war er zuletzt Vorsitzender und damit einer der profiliertesten Außenpolitiker des Kongresses.

Im Justizausschuss war Biden von 1987 bis 1995 Vorsitzender und von 1981 bis 1987 sowie von 1995 bis 1997 als Ranking Minority Member. In seine Amtszeit als Vorsitzender fielen die stark umstrittenen Verhandlungen zu den Nominierungen der konservativen Supreme-Court-Richter Robert Bork (1987, vom Senat abgelehnt) und Clarence Thomas (1991).

Biden war maßgeblich am Violent Crime Control and Law Enforcement Act (1994) beteiligt, der Waffenbesitz einschränkte, die Todesstrafe und die Ermittlungszuständigkeit für eine Reihe von Verbrechen auf die Bundesebene ausdehnte wie bestimmte Immigrationsverbrechen, Hate Crimes, Bandenverbrechen oder Sexualverbrechen. Teil des Gesetzes war der Violence Against Women Act, der die Rechte von Frauen ausweitete. Ebenso war er 2003 Autor des Reducing Americans’ Vulnerability to Ecstasy Act (RAVE Act), der aufgrund seiner umfassenden Maßnahmen Kritik der elektronischen Musikszene auf sich zog.[10]

Als Vorsitzender des International Narcotics Control Caucus beschäftigte sich Biden mit Gesetzen zur Anti-Drogenpolitik der USA. Als Mitglied des Ausschusses setzte sich Biden für verschärfte Maßnahmen gegen Flunitrazepam, MDMA (Ecstasy), Ketamin oder Steroide ein.[10]

Außenpolitisch engagierte sich Biden im Kampf gegen den Terrorismus und gegen Massenvernichtungswaffen und spezialisierte sich auf Europa nach dem Kalten Krieg, den Nahen Osten und Südostasien.[8] Er setzte sich schon kurz nach dem Zerfall Jugoslawiens für eine aktive und notfalls gewaltsame US-Außenpolitik auf dem Balkan ein. Er nannte Slobodan Milošević früh einen Kriegsverbrecher und setzte sich dafür ein, das Waffenembargo gegen die Gegner der Serben aufzuheben und bosnische Muslime militärisch zu trainieren. Sein Eintreten für Lufteinsätze der NATO war mit ausschlaggebend, Bill Clinton von dieser Option zu überzeugen.[10]

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 unterstützte Biden US-Präsident George W. Bush und forderte mehr Bodentruppen im Afghanistan-Krieg. Im Senat stimmte er der Resolution zum Irak-Krieg zu, da er der Meinung war, dass Saddam Hussein gestürzt werden müsse, bereut diese Entscheidung aber heute wie andere führende Demokraten auch.[10]

Präsidentschaftskandidat (1988 und 2008)

Biden mit Obama in Springfield, Illinois, nach der Vorstellung als Running Mate, August 2008

Bei der Präsidentschaftswahl 1988 erklärte Biden seine Kandidatur im Juni 1987, stieg aber bereits nach sechs Wochen aus dem Rennen aus, nachdem Plagiatsvorwürfe gegen ihn erhoben worden waren. Er hatte eine Rede des britischen Labour-Vorsitzenden Neil Kinnock kopiert, die Einzelheiten zum persönlichen Leben enthielt, die in Kinnocks Fall stimmten, bei Biden aber nicht.[11] 2004 galt er aufgrund seiner Erfahrung als möglicher Außenminister oder Running Mate des (unterlegenen) demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry.[12]

Für die Präsidentschaftswahl 2008 galt Biden seit Ende 2004 als potenzieller Kandidat der Demokraten und erklärte am 7. Januar 2007, dass er sich bewerben werde.[13] Formell trat Biden Ende Januar ins Rennen ein.[14] Nachdem er bei der ersten Abstimmung im demokratischen Vorwahlprozess, dem Caucus im US-Bundesstaat Iowa, nur ein knappes Prozent der Stimmen auf sich hatte vereinen können, erklärte Biden im Januar 2008 seinen Ausstieg aus dem Rennen um die Präsidentschaft.[15]

Vizepräsident der Vereinigten Staaten (2009–2017)

Wahl 2008 und erste Amtszeit

Biden bei seiner Vereidigung zum Vizepräsidenten (20. Januar 2009)

Am 23. August 2008 erklärte Obama Biden zum Vizepräsidentschaftskandidaten. Biden hatte nach seinem Rückzug von der Präsidentschaftskandidatur angedeutet, er werde sich zwar nicht aktiv um die Vizekandidatur bemühen, sie jedoch annehmen, falls sie ihm angeboten werde. Der politisch erfahrene Biden sollte insbesondere in außenpolitischen Fragen die geringere Erfahrung Barack Obamas im Wahlkampf kompensieren. Auch galt Biden unter weißen Arbeitern als angesehen, womit er dem demokratischen Ticket weitere Stimmen bringen sollte. Am 4. November 2008 gingen Obama und Biden als Sieger aus der Präsidentschaftswahl hervor. Sie konnten in 28 Staaten und Washington, D.C. die Mehrheit erringen, was 365 Stimmen im Electoral College brachte, während das republikanische Team aus John McCain und Sarah Palin 22 Staaten gewann und nur 173 Stimmen erhielt.

Biden im Oval Office mit Präsident Obama nach der Verabschiedung des Budget Control Act, Juli 2011

Biden wurde am 20. Januar 2009 im Rahmen einer großen Zeremonie vor dem Kapitol in Washington als Vizepräsident vereidigt, wenige Minuten bevor Barack Obama den Eid für das Präsidentenamt leistete. Er löste damit George W. Bushs Vizepräsidenten Dick Cheney ab. Während sein Vorgänger das Vizepräsidentenamt äußerst energisch ausgeübt hatte, änderte Biden den Stil der Amtsführung. Er wolle im Hintergrund ein wichtiger Berater Präsident Obamas sein, so Biden.[16] Als Vizepräsident unterstützte er maßgeblich den Kurs des Präsidenten in Innen- und Außenpolitik. Mehrmals reiste Biden auch als Repräsentant des Präsidenten ins Ausland für Gespräche mit anderen Regierungen oder die Wahrnehmung zeremonieller Aufgaben, die häufig Vizepräsidenten zufallen. Biden galt als klarer Unterstützer der 2010 verabschiedeten Gesundheitsreform in den USA, die Präsident Obama vehement vorantrieb. Durch die Reform erhielten mehrere Millionen Amerikaner Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung. Im Sommer 2011 war Vizepräsident Biden eine der zentralen Figuren bei der Verabschiedung des Budget Control Act von 2011. Hintergrund war, dass aufgrund der steigenden amerikanischen Staatsausgaben die Schuldengrenze erhöht werden musste. Da jedoch die Republikanische Partei bei den Zwischenwahlen im November 2010 die Mehrheit im Repräsentantenhaus errungen hatten (auch wenn die Demokraten nach wie vor die Kontrolle des Senats behielten), war es für die Obama-Regierung unausweichlich, mit den Republikanern einen Konsens zu finden. Da sich die Verhandlungen über einen entsprechend langen Zeitraum hinzogen, drohte ohne die gesetzliche Anhebung der Schuldengrenze der Staatsbankrott. Beim Durchbruch, der im August 2011 gelang, war der Vizepräsident ein wichtiger Verhandlungsführer mit den Republikanern und deren Oppositionsführer John Boehner.[17] Auch in der Verabschiedung arbeitspolitischer Gesetze und der Steuerpolitik spielte Biden bisweilen eine wichtige Rolle in Obamas Regierung. Im Mai 2012 sorgte Biden landesweit für Schlagzeilen, als er sich deutlich dafür aussprach, in den ganzen USA homosexuelle Ehen zu ermöglichen. Bei einem Interview wenige Monate später erklärte Präsident Obama dies ebenfalls.

Wiederwahl und zweite Amtszeit

Biden (rechts) mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2015
Am 10. November 2016 empfängt Biden (links) seinen designierten Nachfolger Mike Pence im Weißen Haus

Vor der Präsidentschaftswahl 2012 hatten einige US-Medien darüber spekuliert, ob Biden als Running Mate des Präsidenten ersetzt werden könnte, etwa durch Außenministerin Hillary Clinton oder New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo. Obama erklärte jedoch im Sommer 2012, wieder mit Biden antreten zu wollen; beide wurden am 6. September 2012 auf dem Parteitag der Demokraten in Charlotte, North Carolina für eine zweite Amtszeit nominiert. Den Wahlkampf der Demokraten prägte er mit seinem Slogan: “Bin Laden is dead and General Motors is alive.” (deutsch: „Bin Laden ist tot und General Motors lebt“).[18] Obama und Biden gewannen bei der Wahl im November 2012 26 Bundesstaaten und 332 Wahlmännerstimmen. Die republikanischen Kandidaten Mitt Romney und Paul Ryan gewannen 24 Staaten und 206 Wahlmännerstimmen. Biden wurde am 20. Januar 2013 im Weißen Haus erneut zum Vizepräsidenten vereidigt.

Nach dem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School im Dezember 2012 übernahm Biden den Vorsitz einer Arbeitsgruppe für eine Änderung des Waffenrechts, insbesondere für ein gesetzliches Verbot des Verkaufs von Sturmgewehren an Privatleute. Bereits als Senator war Biden in ähnlichen Arbeitsgruppen im Kongress involviert gewesen. Eine Verschärfung des Waffenrechts auf Bundesebene fand aber keine Mehrheit im Kongress.[19]

Während des Bürgerkrieges in Syrien forderte Biden ein Eingreifen und sagte, dass Baschar al-Assad sein Volk nicht mehr regieren könne.[20]

Seit der Wiederwahl Obamas wurde Biden als möglicher Nachfolger und damit demokratischer Präsidentschaftsbewerber zur Wahl 2016 gehandelt, bei der Obama wegen Amtszeitbegrenzung nicht erneut antreten konnte. Am 21. Oktober 2015 gab Biden bekannt, 2016 nicht für die Präsidentschaft zu kandidieren, im anstehenden Wahlkampf aber „nicht leise“ zu sein.[21] Im Mai 2016 äußerte er, er habe kandidieren wollen, aber nach dem Krebstod seines Sohnes Beau Biden im Mai 2015 seine Meinung geändert.[22] Im Herbst 2016 absolvierte er mehrere Wahlkampfauftritte mit der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton, wobei er dem republikanischen Bewerber Donald Trump die Eignung für das Präsidentenamt absprach.[23] Am 15. Mai 2016 wurde Biden (gemeinsam mit John Boehner) von der University of Notre Dame die Laetare-Medaille verliehen, die als höchste Auszeichnung für amerikanische Katholiken gilt.[24] Am 12. Januar 2017 wurde Biden von Präsident Obama die Presidential Medal of Freedom with Distinction, die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten, verliehen; diese besondere Ausführung wird nur äußerst selten verliehen (zuletzt 2004).

Die Amtszeiten von Obama und Biden liefen turnusgemäß am 20. Januar 2017 aus. Nach Donald Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl trat der bisherige Gouverneur von Indiana, Mike Pence, Bidens Nachfolge als Vizepräsident an.

Präsidentschaftswahlkampf 2020

Vorwahlkampf

Biden während der 55. MSC 2019

Nach Trumps Wahl zum Präsidenten 2016, die viele Beobachter überrascht hatte, erklärte Biden, dass er als Kandidat der Demokraten die Wahl hätte gewinnen können; der republikanische Senator Ben Sasse meinte, Biden hätte einen Erdrutschsieg gegen Trump schaffen können.[25] Im Mai 2017 gründete Biden ein Political Action Committee, eine Organisation zur personellen und finanziellen Unterstützung seiner politischen Arbeit.[26] Ende April 2019 gab Biden bekannt, vor der Präsidentschaftswahl 2020 in der Vorwahl seiner Partei zu kandidieren. Damit stieg er relativ spät in den internen Wettbewerb der Demokraten ein. Zuvor hatten bereits 19 andere Parteimitglieder ihre Kandidatur erklärt, darunter die Senatoren Elizabeth Warren und Bernie Sanders.[27] Biden galt lange als Favorit, blieb aber in den ersten drei Abstimmungen im Februar 2020 jeweils ohne Sieg und damit unter den Erwartungen. In der auf aggregierten Umfragen beruhenden Prognose bei FiveThirtyEight galt Bernie Sanders Ende Februar als Favorit für die Nominierung der Demokraten, während Biden mit großem Abstand auf Platz zwei lag.[28] Bei der Primary in South Carolina am 29. Februar 2020 siegte Biden mit 49 Prozent der Stimmen klar gegenüber 20 Prozent für Sanders, was Beobachter auf Bidens Stärke bei Afroamerikanern zurückführten. Es handelte sich um seinen ersten Sieg bei einer Abstimmung zur Präsidentschaftsvorwahl überhaupt.[29]

Nach weiteren deutlichen Siegen in den Vorwahlen und der Unterstützung durch andere ausgeschiedene moderate Kandidaten wurde Biden wieder deutlicher Favorit. Am 8. April 2020 erklärte Bernie Sanders seinen Rückzug aus dem Rennen um die Kandidatur.[30]

Am 5. Juni 2020 wurde die Auswertung der Vorwahlergebnisse bekannt. Demzufolge hatte Biden die nötige Mindestzahl von 1991 Delegierten erreicht, um beim Parteitag der Demokratischen Partei nominiert zu werden.[31] Am 15. Juni 2020 konnte Biden einen neuen persönlichen Rekord an Spenden verzeichnen, als er auf einer Online-Wahlkampfveranstaltung 6 Millionen US-Dollar einsammelte. Im Mai erreichte er mit Spenden von 81 Mio. US-Dollar einen neuen Höchstwert.[32]

Als Stärken Bidens wurden von Politikanalysten sein gemäßigter Pragmatismus und sein ausgleichendes Naturell gesehen – damit hebe er sich positiv von Trump ab. Es sei schwer, Biden zu einer Hassfigur zu stilisieren; im Gegensatz hierzu stehe die 2016 gegen Trump kandidierende Hillary Clinton.[33][34] Als eine der größten Schwächen Bidens galt seine mangelnde Rednergabe. Seine Reden schweiften oft vom Thema ab und gerieten zu weitläufigen, wenig mitreißenden Monologen. Er komme nicht auf den Punkt und hinterlasse einen glanzlosen Eindruck, so auch der Tenor von der Demokratischen Partei nahestehenden Kommentatoren. Der Satiriker und Fernsehkommentator Stephen Colbert äußerte in The Late Show, dass die „größte Gefahr für Biden“ in „seinem eigenen Mundwerk“ liege.[35] Die beste Figur habe Biden während der ersten Monate der COVID-19-Pandemie in den USA abgegeben, als er sich in das Kellergeschoss seines Hauses in Delaware in sozialer Isolierung zurückzog und sich weitestgehend öffentlicher Äußerungen enthielt. Dadurch habe er Statur gegenüber Präsident Trump gewonnen, dessen Fehleinschätzungen und Versäumnisse im Management der Krise offenbar geworden seien.[36]

Am 12. August 2020 erklärte Biden Kamala Harris zu seiner Running Mate. Sie trat somit als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin bei den US-Wahlen 2020 an.[37][38]

Wahlkampf Bidens als bestätigter Präsidentschaftskandidat

Joe Biden auf einer Wahlkampfveranstaltung

Siehe: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2020 – Wahlkampf von Joe Biden als bestätigter Präsidentschaftskandidat

Als wichtigster Ideengeber und Antreiber im Wahlkampf erwies sich Biden selbst. Laut Aussage seiner Beraterin Anita Dunn war es in dieser Hinsicht eine der am wenigsten von Managern gestalteten und geformten Wahlkampagnen in der jüngeren amerikanischen Geschichte. Biden machte die polarisierende und äußerst umstrittene Amtsführung Trumps, die die „Seele des Landes“ gefährdete, zu seinem wichtigsten Wahlkampfthema. Die Kampagne führte er entgegen den Ratschlägen einiger Demokraten größtenteils in den Blue Wall Staaten um die Großen Seen. Schon bei den Primaries hatte er innerparteilichem Druck widerstanden, programmatisch weiter nach links zu rücken, und führte diese Linie im Präsidentschaftswahlkampf fort. Als die COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten ausbrach und Trump ihre Gefährlichkeit ignorierte, konnte sich Biden als Alternative ins Licht rücken und den Bürgern seinen Umgang mit dieser Krise im Falle seiner Wahl erläutern.[39]

Wahl zum Präsidenten

Am Abend des Wahltags, des 3. November 2020, lag Biden in den Hochrechnungen zunächst nach Wählerstimmen knapp vor Amtsinhaber Trump, nach der Zahl der gewonnenen Wahlmänner jedoch hinter ihm.[40] Da bei dieser Wahl eine bis dahin einmalig hohe Anzahl der Wähler wegen der Coronakrise per Briefwahl abstimmten und ihre Wahlzettel in einigen Staaten erst nach der Schließung der Wahllokale ausgezählt werden durften, zog sich die Auszählung in vielen Bundesstaaten tagelang hin. Biden legte in den meisten der wichtigen Swing States kontinuierlich zu, weil insbesondere Demokraten per Briefwahl abgestimmt hatten. Am 7. November, vier Tage nach der Wahl, lag Joe Biden nach dem Sieg in Pennsylvania mit 273 Wahlmänner-Stimmen uneinholbar vor Trump und wurde von allen bedeutenden US-Medien zum designierten US-Präsidenten erklärt. Letztlich konnte Biden über 81 Millionen Stimmen und 306 der 538 Wahlmänner des Electoral College auf sich vereinen, gegenüber über 74 Millionen Stimmen und 232 Wahlmännern für den Amtsinhaber Donald Trump.[41]

Die eigentliche Wahl fand am 14. Dezember statt. Dabei wurde er, wie erwartet, mit der Mehrheit der Stimmen der Wahlmänner des Electoral College zum 46. Präsidenten der USA gewählt. Am 6. Januar 2021 kamen der US-Senat und das Repräsentantenhaus in einer gemeinsamen Sitzung im Kapitol zusammen, um die Stimmen aus dem Electoral College zu zählen. Die Bestätigung des Ergebnisses erfolgte nach einer Unterbrechung der Sitzung auf Grund eines Sturms auf das Kapitol erst am 7. Januar 2021. Bidens Amtseinführung fand am 20. Januar 2021 statt. Die Amtszeit begann wie gesetzlich vorgegeben um 12 Uhr mittags Ortszeit in Washington (siehe auch Präsident im politischen System der Vereinigten Staaten).

Noch vor der Wahl im Electoral College machten Biden und sein designierter Außenminister Antony Blinken klar, dass sie eine Rückkehr der Vereinigten Staaten in das Atomabkommen mit dem Iran anstrebten. Dieses war im Jahr 2018 für Amerika von Trump aufgekündigt worden.[42]

Präsidentschaft

Vereidigung und erste Maßnahmen

Joe Biden bei der Vereidigung zum Präsidenten

Joe Biden wurde am 20. Januar 2021 zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten vor dem Kapitol in Washington vereidigt. An seiner Seite wurde mit Kamala Harris erstmals eine Frau, die erste Afroamerikanerin und asiatische Amerikanerin in das Amt der Vizepräsidentin eingeschworen. In seiner Antrittsrede rief Biden zur nationalen Einheit auf und gedachte der 400.000 Todesopfer der COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten.

Als erste Amtshandlung unterzeichnete Biden wenige Stunden nach seiner Vereidigung 17 Dekrete, mehr als jeder frühere Präsident. Die meisten davon machten Verfügungen seines Amtsvorgängers Trump rückgängig. So ordnete er unter anderem den Wiederbeitritt der Vereinigten Staaten zum Klimaschutz-Abkommen von Paris an, das Trump im Juni 2017 einseitig aufgekündigt hatte. Zudem verfügte Biden den Baustopp für die Mauer an der Grenze zu Mexiko, die 2016 eines der wichtigsten Wahlkampfversprechen Trumps gewesen war. Auch den sogenannten Muslim Ban und andere von Trump erlassene Einreisebeschränkungen hob Biden schon am ersten Tag seiner Amtszeit auf. Weitere Dekrete betrafen Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, darunter eine für zunächst 100 Tage in allen Einrichtungen des Bundes geltende Maskenpflicht.[43][44]

Im aktuellen 117. Kongress verfügen Bidens Demokraten sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat über eine Mehrheit. Im Senat kommt bei einer Sitzverteilung von 50 Demokraten und 50 Republikanern die Mehrheit durch die Stichstimme von Vizepräsidentin Harris zustande, die kraft ihres Amtes auch Präsidentin der Kammer ist.

Personal

Biden stellte während des Präsidentschaftsübergangs seine Minister und Führungskräfte im Executive Office vor. Dabei bezog er eine Reihe Beamter aus der Regierung Obama ein und legte den Fokus auf ethnische Vielfalt. Außerdem besteht nahzu die Hälfte seines Kabinetts aus Frauen. Nominierungen für Kabinettsposten legte er wie üblich am Tag seiner Vereidigung dem Senat zur Bestätigung vor. Als Stabschef des Weißen Hauses nahm Bidens langjähriger Vertrauter Ron Klain die Arbeit umgehend nach Antritt des neuen Präsidenten auf.

Preise und Ehrungen

Obama verleiht Joe Biden die Presidential Medal of Freedom (2017)

Biden wurde 2008 für „die Verbesserung der Lebensqualität der Amerikaner mit familienfreundlichen Arbeitsgesetzen (Original: improving the American quality of life through family-friendly work policies) vom amerikanischen Magazin Working Mother ausgezeichnet.[45] Außerdem wurde er ebenfalls 2008 zusammen mit dem Senator Richard Lugar mit dem Hilal-i-Pakistan Verdienstorden für seine beständige Unterstützung Pakistans ausgezeichnet.[46] Der Kosovo verlieh Biden ein Jahr später die Goldene Medaille für Frieden in Anerkennung seines Einsatzes für die Unabhängigkeit des Staates.[47]

2016 wurde Biden der Freedom of the City Preis des County Loth verliehen.[48]

Im Jahr 2017 wurde Biden die Presidential Medal of Freedom with Distinction von Präsident Obama verliehen, eine der beiden höchsten Ehrungen in den Vereinigten Staaten. Obama begründete die Verleihung mit Bidens lebenslangen Einsatz für die Vereinigten Staaten und seine Mitbürger.[49][50][51]

Am 10. Dezember 2020 wurde Biden zusammen mit der zukünftigen Vizepräsidentin Kamala Harris durch das amerikanische Nachrichtenmagazin Time zur Person of the Year ernannt.[52]

Dokumentarfilme

  • Joe Biden: Comeback King. 60 Min. Ein Film von Finlay Bald und Danielle Winter. USA 2020.[53]
  • Amerika hat die Wahl: Trump gegen Biden. 110 Min. Ein Film von Michael Kirk und Mike Wiser. USA 2020.[54]
  • Joe Biden – Das Porträt. 52 Min. Ein Film von Michael Kirk und Mike Wiser. USA 2021.[55]

Schriften

  • Promises to Keep. On Life and Politics. Random House, New York 2007, ISBN 978-1-4000-6536-3.
  • Promise Me, Dad. A Year of Hope, Hardship, and Purpose. Flatiron Books, New York 2017, ISBN 978-1-250-17167-2.
    • deutsch: Versprich es mir: Über Hoffnung am Rande des Abgrunds. Aus dem Amerikanischenvon Henning Dedekind und Friedrich Pflüger. C.H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-76713-5.

Literatur

  • Tim Koch: Joe Biden: Der Bildband über Amerikas neuen Präsidenten, Verlag 27amigos, München 2020, 39 Fotografien, ISBN 978-3-7505-0111-9.
  • Branko Marcetic: Yesterday’s Man: The Case against Joe Biden. Verso, London 2020, ISBN 978-1-83976-028-0.
  • Evan Osnos: Joe Biden. Ein Porträt. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ulrike Bischoff und Stephan Gebauer. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-518-42999-0.
  • Jules Witcover: The American Vice Presidency. From Irrelevance to Power. Smithsonian Books, Washington, D. C. 2014, ISBN 978-1-5883-4471-7, S. 495–508 (= 47. Joseph R. Biden Jr. of Delaware).
  • Jules Witcover: Joe Biden: A Life of Trial and Redemption. William Morrow, New York 2010, ISBN 0-06-179198-9.

Weblinks

Commons: Joe Biden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Joe Biden – Zitate (englisch)
Wikisource: Joe Biden – Quellen und Volltexte (englisch)

Einzelnachweise

  1. „Joe Biden takes the oath of Office of Vice President“ (ab 0:00:58) auf YouTube
  2. CNN Projection: Joe Biden Wins the Presidency. CNN, 7. November 2020, abgerufen am 7. November 2020 (englisch).
  3. William Addams Reitwiesner: Ancestry of Joe Biden. In: Wargs.com, 26. August 2003 (englisch)
  4. Joe Biden: US Vice President returns to his Irish roots. BBC News, 21. Juni 2016, abgerufen am 6. März 2020 (englisch).
  5. a b Biden Admits Errors in School Claims. Chicago Tribune, 22. September 1987, abgerufen am 9. November 2020 (englisch).
  6. a b Joe Biden Timeline. (Memento vom 1. Januar 2009 im Internet Archive) In: Biden.Senate.gov, Archivversion vom 1. Januar 2009 (englisch).
  7. Sohn von US-Vizepräsident Biden stirbt an Hirntumor. In: Die Welt, 31. Mai 2015.
  8. a b c Vice President Joe Biden. In: ObamaWhiteHouse (englisch).
  9. Carl P. Leubsdorf: Lifelong ambition led Joe Biden to Senate, White House aspirations | News for Dallas, Texas | Dallas Morning News | Reporting from Washington: Carl Leubsdorf. 26. September 2008, archiviert vom Original am 26. September 2008; abgerufen am 12. November 2020 (englisch).
  10. a b c d Michael Barone: The Almanac of American Politics. University of Chicago Press, Chicago 2007, ISBN 978-0892341160.
  11. David Greenberg: The Write Stuff. Why Biden’s Plagiarism Shouldn’t Be Forgotten. In: Slate, 25. August 2008.
  12. Who Will it Be? In: The Washington Post, 2004 (englisch, über mögliche Running Mates für John Kerry).
  13. Alex Pareene: Joe Biden Announces Candidacy For President, Resolution of Unexplained Identity Crisis. In: Wonkette, 8. Januar 2007 (englisch).
  14. Dan Balz: Biden Stumbles at the Starting Gate. Comments About Obama Overtake Bid for President. In: The Washington Post, 1. Februar 2007 (englisch).
  15. Jeff Zeleny: New Face and a Call for Change Shake Up the Democratic Field. In: The New York Times, 4. Januar 2008, abgerufen am 21. Oktober 2015 (englisch).
  16. Mark Leibovich: Speaking Freely, Biden Finds Influential Role. In: The New York Times, 28. März 2009 (englisch).
  17. Glenn Thrush, Manu Raju, John Bresnahan, Carrie Budoff Brown: Joe Biden, Mitch McConnell and the Making of a Debt Deal. In: Politico, 2. August 2011 (englisch).
  18. Rodney Hawkings: Biden: We are better off, “bin Laden is dead and General Motors is alive”. In: CBS News, 3. September 2012 (englisch).
  19. US-Waffenrecht: Obama will alle Waffenkäufer überprüfen lassen. In: Die Zeit, 16. Januar 2013.
  20. Sicherheitskonferenz in München: „Staatengemeinschaft muss Verantwortung für Syrien wahrnehmen“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Februar 2013.
  21. Peter Baker, Maggie Haberman: Joe Biden Will Not Run for President. In: The New York Times, 21. Oktober 2015 (englisch).
  22. „Ich wäre der beste Präsident gewesen“. In: Spiegel Online, 12. Mai 2016.
  23. In Scranton, Pa., Hillary Clinton and Joe Biden’s memory lane tour is an appeal to white working-class Democrats. In: The Washington Post, 15. August 2016 (englisch).
  24. Allie Malloy CNN: Biden, Boehner lament negative politics in Notre Dame addresses. Abgerufen am 21. August 2020.
  25. Jessica Estepa: Former vice president Joe Biden: I could have won the 2016 election. In: USA Today, 27. März 2017; Mark Hensch: GOP senator: Biden would have beat Trump. In: The Hill, 5. April 2017.
  26. Jonathan Martin: Biden to Create a Political Action Committee, a Possible Signal for 2020. In: The New York Times, 31. Mai 2017.
  27. Ex-Vizepräsident Biden kandidiert. In: Tagesschau.de, 25. April 2019.
  28. Sarah Frostenson: Bernie Sanders Is The Front-Runner. In: FiveThirtyEight, 23. Februar 2020.
  29. Nate Silver: What Biden’s Big South Carolina Win Might Mean For Sanders. In: FiveThirtyEight, 1. März 2020; South Carolina 2020 Primary: Live Results. In: The New York Times, 29. Februar 2020.
  30. Manuel Escher: US-Senator Bernie Sanders zieht sich aus Rennen um die Präsidentschaft zurück. In: derStandard.de. 8. April 2020, abgerufen am 9. Juni 2020.
  31. Präsidentschaftswahl: Biden gewinnt Kandidatur der Demokraten. In: FAZ.NET. 6. Juni 2020, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 9. Juni 2020]).
  32. USA: Joe Biden knackt Spendenrekorde im Wahlkampf. In: Handelsblatt. 16. Juni 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  33. US-Vorwahlen: Hillary Clinton, die Hassfigur der Amerikaner. welt.de, 22. April 2008, abgerufen am 4. November 2020.
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Der präsentierte Inhalt des Wikipedia-Artikels wurde im 2021-01-21 basierend auf extrahiert https://de.wikipedia.org/?curid=1536001